Montag, 26. September 2016

Papierperlen ...

... und was man damit machen kann, außer diese zu zukünftigen Schmuckstücke zu verarbeiten.

Wenn der Kopf übervoll ist und danach schreit zur Ruhe kommen zu wollen, suche ich mir mitunter eine Beschäftigung, die so gar nicht mit meiner eigentlich Arbeit oder dem Stempel designen zu tun hat. So geschehen also dieser Tage. Und meine Wahl fiel auf Papierperlen drehen.

Wie genau ich da nun wieder dran gekommen bin ... hmmmpf ... so genau weiß ich das gar nicht. Aber ich glaube es war bei einem Telefonat, bei welchem ich, mit einem Stück Papier herum spielte, diese zwischen den Finger auf und wieder abrollte. Und irgenwann fiel mir ein, dass ich vor ewig langer Zeit ein paar Tutorials zum Thema Papierperlen abgespeichert hatte. Diese also wieder hervor gekramt und anschließend aus Magazinen, Katalogen für Kinderbüchern und bedrucktem Kopierpapier ein paar Perlen gedreht.

Hier ein Foto von noch recht wahllos gewähltem Papierstreifen die zu Perlen gedreht wurden. Die ersten Perlen habe noch mit Hilfe eines Zahnstochers gedreht. Ich bin dann aber recht schnell zum Schaschlikstäbchen, welches ich gekürzt hatte, gewechselt. Ist für mich einfach griffiger.


Den Glanz erhielten die Perlen durch das Embossen. Sprich, jede Perle wurde durch das Versamark Stempelkissen gerollt, anschließend in Embossingpulver "eingetaucht" und mit dem Spezialfön zum Schmelzen gebracht. Und Voilà ... schon glänzt die Perle und ist auch etwas gegen Feuchtigkeit geschützt.



Die obigen Perlen sind schon mit etwas mehr Blick auf das zu verarbeitende Papier entstanden. Wollte ich diesmal keine Zufallsperlen drehen, sondern etwas gezielter in Farb- und Formgebung drehen. Denn in meinem Kopf entwickelte sich ja bereits die Idee, was ich mit den Perlen machen möchte.

Diesmal wurden die Perlen auch mit Acryllack überzogen, den ich für wenig Geld bei Action erstanden habe. Das man die Perlen dreimal mit diesem Lack bestreichen musste, war zwar etwas aufwendiger als das Embossen, ist dafür aber auf Dauer sicherlich kostengünstiger. 

Und am Sonntagnachmittag, also gestern wurde dann auch die Idee, die sich in meinem Kopf bereits geformt hatte, auch umgesetzt. Dazu habe ich dann noch 2 Papierfedern gewerkelt. Jede Feder wurde zweimal ausgeschnitten, sodass ich eine versteifte (geht mit Kleber gut) Papierkordel dazwischen kleben konnte, um den Effekt einer Feder etwas realistischer zu gestalten. Dann noch mit Tombow Stiften, Finelinern, etwas goldfarbene Acrylfarbe Farbe auf die Papierfedern gebracht.

Und hier nun das Bastelwerk, das aus meinen Papierperlen, den Papierfedern und einem Kartenrohling entstanden ist... :)


*flüster* ... den Textstempel findest Du, neben einigen anderen in meinem Onlineshop [klick] ... :)

Sodele ... danke für's Lesen bis hierher. Und vllt. Hast Du ja nun auch ein wenig Lust auf das Drehen von Papierperlen bekommen. Ich kann nur sagen, es entspannt ungemein... :)